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Vor einiger Zeit hat der Verlag Harri Deutsch die Rechte und Bestände der Reihe übernommen und führt sie in tradionellem Sinne, im einvernehmen mit der Wilhelm-Ostwald-Gedenkstätte, weiter. Seit 1995 wurden aus dem umfassenden Programm zahlreiche - zum Teil seit langem nicht mehr lieferbare - Titel in neuer Ausstattung nachgedruckt. Dabei wurden in einigen Fällen mehrere Bände sinnvoll zusammengefaßt.
Als Vorlage für die Reprints dienen in der Regel die letzten Auflagen. Da einige Bände nicht im Archiv vorliegen, ist der Verlag auf die freundliche Zusammenarbeit mit Bibliotheken und Privatsammlern angewiesen. Oftmals entspricht die Qualität der Vorlage nicht mehr heutigem Standard, dennoch wird der Verlag wegen des Inhalts nicht auf den Nachdruck verzichten.



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Ostwalds Klassiker
Home Geschichte der Astronomie Geschichtliches Ostwalds Klassiker


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O S T W A L D S     K L A S S I K E R


1889 gründete Wilhelm Ostwald die Reihe Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften, um dem "Mangel an Kenntnis jener großen Arbeiten, auf welchen das Gebäude der Wissenschaft ruht" abzuhelfen. So entstand eine Sammlung von Originalarbeiten namhafter Wissenschaftler, die die Geschichte naturwissenschaftlichen Denkens nachzeichnet. Längst zum Allgemeingut geworden, sind die Werke Ausdruck abendländischer Kultur und Grundlage moderner Forschung. Zahlreiche Arbeiten aus den Bereichen Mathematik, Astronomie, Physik, Chemie und Physiologie wurden seither in dieser Reihe veröffentlicht.

Hier finden Sie die astronomisch relevanten Werke.


I. Kant, Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels



Versuch von der Verfassung und dem mechanischen Ursprunge des ganzen Weltgebäudes nach Newtonischen Grundsätzen abgehandelt
Immanuel Kant, Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels
Die naturwissenschaftlichen Arbeiten Kants entstanden vorwiegend in seiner frühen Schaffensperiode. Im Jahre 1755 veröffentlichte er eine Theorie über den Bau des Weltalls (Kosmologie) und die Entwicklung der Himmelskörper (Kosmogonie). Es war die erste Schrift, die eine geschlossene Theorie der Kosmologie und Kosmogonie auf Grund der, wie Kant schrieb, Newtonischen Physik bot.

Nach Kants Vorstellung entstehen und vergehen Sonnensysteme und Galaxien periodisch aus einem Urnebel, dabei verdichten sich die einzelnen Planeten unabhängig. Mit dieser Theorie kommt er den heutigen Vorstellungen über die Kosmogonie näher als sein Zeitgenosse Laplace (1796). Gleichwohl werden beide Theorien oft als Kant-Laplacesche-Hypothese über die Entstehung des Sonnensystems zusammengefaßt.

Die erste Ausgabe der "Allgemeinen Naturgeschichte und Theorie des Himmels" ist hier unverändert wiedergegeben.

Erweitert wurde sie in der 4.Auflage durch ein ausführliches Nachwort des versierten Astronomiehistorikers Jürgen Hamel, der Kants Arbeit und die Entwicklung des Kosmogoniebegriffs wissenschaftshistorisch beleuchtet.

4. Auflage 2005, 212 Seiten, kartoniert,
Verlag Harri Deutsch
ISBN 978-3-8171-3415-1

Preis (inkl. Umsatzsteuer, zzgl. Versand): EUR 19.80


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Ch. Doppler, Schriften aus der Frühzeit der Astrophysik



Christian Doppler, Schriften aus der Frühzeit der Astrophysik
Von Dopplers zahlreichen Abhandlungen, unter denen es mehrere mathematischen Inhalts gibt, sind vor allem die Arbeiten über Akustik und Optik von Interesse. Er hat im Jahre 1842 zum erstenmal - sechs Jahre vor Fizeau - darauf hingewiesen, daß eine relative Bewegung des schwingenden Körpers und des Beobachters in der Richtung der Verbindungslinie die Tonhöhe des Schalles ändern und eine ähnliche Wirkung auch bei den Lichterscheinungen haben muß. Die unter dem Titel "Über das farbige Licht der Doppelsterne" publizierten Beobachtungen sind bis heute als "Doppler-Effekt" von wissenschaftlicher Bedeutung.

Der Österreicher Christian Doppler (1803-1853) war von 1841 bis 1847 Professor für Mathematik an der ständisch-technischen Lehranstalt in Prag, später Professor für Mathematik, Physik und Mechanik in Schemnitz. Er beendete seine Gelehrtenlaufbahn in Wien, zunächst als Professor der praktischen Geometrie am polytechnischen Institut, dann auch als Professor der Physik an der Universität.

2. Auflage 2000, 194 Seiten, kartoniert,
Verlag Harri Deutsch
ISBN 978-3-8171-3161-7

Preis (inkl. Umsatzsteuer, zzgl. Versand): EUR 19.80


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E. Hertzsprung, Zur Strahlung der Sterne



Ejnar Hertzsprung, Zur Strahlung der Sterne
Der Band enthält die beiden Abhandlungen Hertzsprungs "Zur Strahlung der Sterne" (1905/1907) sowie seine im Anschluß veröffentlichte zusammenfassende Darstellung der dort gewonnenen Ergebnisse (1909). Gemeinsam mit parallelen Arbeiten H. N. Russels bildeten Hertzsprungs Untersuchungen die Grundlage für das Hertzsprung-Russel-Diagramm, das größte Bedeutung für das Verständnis der Sternenentwicklung hat.
Astronomische Details, universelle Aussagen, Paradebeispiel logisch-wissenschaftlicher Datenverarbeitung und wegweisende Interpretation zusammenhängender Sternentwicklungsreihen zeichnen die Arbeiten aus.

Der Däne Ejnar Hertzsprung (1873-1967) war einer der vielseitigsten und produktivsten Astrophysiker der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zu seinen bedeutendsten Entdeckungen zählt die Aufklärung des Zusammenhanges zwischen den absoluten Helligkeiten und den Spektralklassen der Sterne.
Hertzsprung war unmittelbar an der ersten Entfernungsbestimmung eines extragalaktischen Objektes (Kleine Magellansche Wolke) beteiligt und griff so in den langewährenden Streit um den Aufbau des Universums ein. Auch bei der Untersuchung veränderlicher Sterne und visueller Doppelsternsysteme leistete er Pionierarbeit.
Mit seinen Forschungsergebnissen lieferte Hertzsprung bleibende Beiträge zum astronomischen Weltbild der Gegenwart.

5. Auflage 2001, 90 Seiten, kartoniert, mit einer Einleitung und Anmerkungen von Dieter B. Herrmann

Verlag Harri Deutsch
ISBN 978-3-8171-3410-6

Preis (inkl. Umsatzsteuer, zzgl. Versand): EUR 10.80


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A. Friedmann, Die Welt als Raum und Zeit



Alexander Friedmann, Die Welt als Raum und Zeit
Friedmanns Entdeckungen entsprangen einer eigenständigen tiefgründigen Durchdringung der allgemeinen Relativitätstheorie. Seine hier erstmals in deutscher Sprache edierte Abhandlung "Die Welt als Raum und Zeit" (1923) sollte ursprünglich die Leser einer philosphischen Zeitschrift, wissenschaftlich korrekt, mit den wesentlichen Voraussetzungen, Inhalten und Konsequenzen des "großen Relativitätsprinzips" bekannt machen. Das Werk ist keine gemeinverständliche Einführung im üblichen Sinn, vielmehr will Friedmann aufzeigen, wie die allgemeine Relativitästheorie den Anstoß zu einem Neuentwurf des physikalischen Weltbildes gibt, aber auch die Chance eröffnet, tiefere Einsicht in das Wesen und die Leistungsfähigkeit theoretischer Physik zu gewinnen. Für die Geschichte der relativistischen Kosmologie ist diese Abhandlung von herausragender Bedeutung, weil sie einen authentischen Eindruck von der Denk- und Arbeitsweise des Autors vermittelt und die wissenschaftliche Basis erkennen lässt, aus der Friedmanns Entdeckungen zum kosmologischen Problem hervorgegangen sind.

Hauptarbeitsgebiet des russischen Mathematikers und Naturwissenschaftlers Alexander Friedmann (1888-1925) war die theoretische Meteorologie. Er forschte im Bereich der Atmosphäre und verfasste eine Dissertation über die Hydrodynamik kompressibler Flüssigkeiten. Mit Arbeiten über die Entstehung von Wirbeln wurde er zu einem Mitbegründer der Turbulenztheorie.
Der wissenschaftlichen Welt unserer Zeit ist A. Friedmann bekannt durch seine epochale Leistung auf dem Gebiet der relativistischen Kosmologie, den Nachweis der Existenz nichtstatischer Lösungen der vollständigen Einsteinschen Feldgleichungen für die Welt als Ganzes.
Damit schuf er die wesentliche theoretische Grundlage zu den gegenwärtigen Vorstellungen über Aufbau und Entwicklung des Universums: Er legte das Fundament zur modernen Kosmologie des expandierenden Weltalls.


3., bearbeitete Auflage 2006, 233 Seiten, kartoniert, übersetzt und mit einer Einleitung und Anmerkungen versehen von Georg Singer

Verlag Harri Deutsch
ISBN 978-3-8171-3416-8

Preis (inkl. Umsatzsteuer, zzgl. Versand): EUR 22.80


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F.X. von Zach, Astronomie der Goethezeit



Textsammlung aus Zeitschriften und Briefen Franz Xaver von Zachs
Franz Xaver von Zach, Astronomie der Goethezeit
Mit diesem Band wird nicht eine herausragende Einzelleistung gewürdigt, sondern grundlegende Beiträge zur Organisation der Forschung und zur Nachwuchsförderung. Zach hat die ersten astronomischen Fachzeitschriften gegründet, den ersten Kongreß abgehalten, bei der Bildung der ersten Vereinigung (mit dem Ziel eines Gemeinschaftsunternehmens) entscheidend mitgewirkt. Er hat junge Wissenschaftler in die Technik der Beobachtung eingearbeitet, in der Auswertung von Daten beraten und bei der Besetzung freier Stellen empfohlen. Die Sternwarte auf dem Seeberg war einer der modernsten Sternwartenbauten um 1800. Seiner Neigung zur Geschichte der Wissenschaften ist Zach auch in späten Jahren noch gefolgt.
Die hier zusammengestellten Texte Zachs wurden Zeitschriften und Briefen entnommen. Dabei wurde besonderer Wert auf Arbeiten gelegt, die zugleich mehrere Aspekte der damaligen Entwicklung in der Astronomie wiedergeben. Der Kommentar stellt den Zusammenhang mit dem historischen Zeitgeschehen her. Wissenschaftliche Fakten sowie Einblicke in die damaligen Arbeitsbedingungen eines Wissenschaftlers und die Einführung heute gängiger Organisationsmethoden der Forschung erwarten den Leser bei der Lektüre dieser Textsammlung.

Freiherr Franz Xaver von Zach (1754-1832), Astronom, war Autor bedeutender astronomisch-geodätischer Arbeiten im 18. und 19. Jahrhundert. Als hervorragendem Wissenschaftsorganisator gelang es ihm, der Astronomie am Anfang des 19. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum und auch international zum Aufschwung zu verhelfen.
Nach Lehr- und Wanderjahren in seiner Heimat Ungarn, in Galizien, Frankreich und England wurde Franz Xaver von Zach durch Herzog Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg 1786 zur Gründung einer Sternwarte nach Gotha berufen. Er blieb dort 18 Jahre und machte Gotha zu einem Zentrum astronomischer Informationsvermittlung.
Durch die Herausgabe geographisch-astronomischer Zeitschriften, die erste Veranstaltung von Kongressen und die Bildung einer Wissenschaftlervereinigung überwand er nationale, wissenschaftliche und subjektive Vorurteile.
2., überarbeitete, korrigierte Auflage 1998, 236 Seiten, kartoniert, div. Abb.,
Verlag Harri Deutsch
ISBN 978-3-8171-3400-7

Preis (inkl. Umsatzsteuer, zzgl. Versand): EUR 19.80


Menge:

Zöllner, Grundzüge einer allgemeinen Photometrie des Himmels



von Karl Friedrich Zöllner
Karl Friedrich Zöllner, Grundzüge einer allgemeinen Photometrie des Himmels
Der Band enthält die 1861 in Berlin erschienene Arbeit über Fotometrie von Sternen, die wesentlich auf dem von Zöllner entwickelten neuen Astrofotometer beruht, das ausführlich beschrieben wird. Mit Hilfe dieses Fotometers konnte die Genauigkeit von Helligkeitbestimmungen um eine Größenordnung gesteigert werden. Im Unterschied zu früheren Helligkeitsangaben von Sternen, die lediglich als Ergänzung von Sternörtern dienten, begründete Zöllner die Fotometrie als eine der tragenden Säulen der neuen Disziplin Astrophysik. Somit stellen seine "Grundzüge" einen bahnbrechenden Beitrag zum Verständnis des Wesens der Sterne dar. Die klassische Arbeit von Zöllner erscheint hier zum ersten Mal seit der Originalpublikation.

Höhen und Tiefen eines erfüllten Forscherlebens durchmaß der Astrophysiker Karl Friedrich Zöllner (1834-1882). In Berlin geboren, promovierte er in Basel, lebte und forschte dann als Professor in Leipzig. Gegen etablierte Denkrichtungen in der Astronomie wirkte er mit am Ausbau der neuen zukunftsträchtigen Disziplin Astrophysik, deren erster bedeutender deutscher Vertreter er war.
Sein lebhaftes, streitbares Naturell und sein ständig suchender Forschergeist führten ihn in zahlreiche scharfe Polemiken mit anerkannten Fachkollegen und schließlich zu Spiritismus und Mystik.
Widerspruchsvoll im wissenschaftlichen und philosophischen Denken, schuf er zahlreiche grundlegende wissenschaftliche Methoden und bereicherte die junge Astrophysik um viele geniale Denkansätze, die weit in die Zukunft wirkten. Zugleich finden sich in seinen Werken Überspitzungen und Verschrobenheiten, die ihn schließlich in der Fachwelt weitgehend isolierten und eine ausgewogene Würdigung seines Lebenswerkes lange Zeit verhindert haben.


2002, 137 Seiten, kartoniert,

Verlag Harri Deutsch
ISBN 978-3-8171-3291-1

Preis (inkl. Umsatzsteuer, zzgl. Versand): EUR 13.80


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J.Kepler, Schriften zur Optik



Schriften zur Optik 1604-1611
Eingeführt und ergänzt durch historische Beiträge zur Optik- und Fernrohrgeschichte von Rolf Riekher
Johannes Kepler, Schriften zur Optik
Das Studium des Problems der astronomischen Refraktion führte Kepler zur Formulierung der Grundgedanken der geometrischen Optik. Es gelang ihm, den Zusammenhang zwischen der Beleuchtung einer Fläche und der Distanz von der Lichtquelle zu bestimmen. Theoretisch erarbeitete er das Prinzip des Fernrohrs (Keplersches Fernrohr) und berechnete einige seiner Parameter. Auf die Entwicklung der Optik übten auch seine Auffassungen über die Augen- und Netzhautfunktion einen nicht geringen Einfluß aus.

Seine Erkenntnisse aus dem Gebiet der Optik veröffentlichte er insbesondere in "Ad Vittelionem Paralipomena" (1604) und "Dioptrice" (1611), die hiermit in der deutschen Übersetzung von F. Plehn wieder vorliegen.

Um das Wirken Keplers auf dem Gebiet der Optik vollständiger darzustellen, wurde seine "Dissertatio" von 1610 in der Übersetzung von F. Hammer mit aufgenommen.

Ergänzt und erläutert werden die Texte durch eingehende Kommentare und ausführliche historische Analysen von Rolf Riekher, dem international renommierten Kenner der Geschichte der Optik.

Der Astronom, Mathematiker und Philosoph Johannes Kepler gehört zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern des 17. Jahrhunderts. Er trug durch seine Entdeckung der kinematischen Bewegungsgesetze der Planeten zur Vervollkommnung der heliozentrischen Theorie von N. Copernicus bei und leistete bedeutende Beiträge zur Entwicklung der geometrischen Optik sowie zur Herausbildung der Infinitesimalrechnung.

Eine weitere Publikation von Johannes Kepler in der Reihe OSTWALDS KLASSIKER ist Tertius Interveniens


Bibliographie 2008, 588 Seiten, zahlreiche Abbildungen, kartoniert, umfasst die bisherigen Bände 144 und 198,

Verlag Harri Deutsch
ISBN 978-3-8171-3198-3


Neu ins Angebot aufgenommen am 11.03.2010

Preis (inkl. Umsatzsteuer, zzgl. Versand): EUR 48.00


Menge:

J.Kepler, Tertius Interveniens



Tertius Interveniens - Warnung an etliche Gegner der Astrologie das Kind nicht mit dem Bad auszuschütten
Johannes Kepler, Tertius Interveniens
Keplers "Tertius Interveniens" ist bisher von der Forschung wenig beachtet worden, möglicherweise, weil man hierin pure Astrologie der gewohnten Prägung erwartete. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Entsprechend Keplers Bild von der Astrologie präsentiert diese Schrift eine Fülle von Gedanken aus den Bereichen der Physik, der Astronomie, der Meteorologie, der Medizin, der Philosophie, des Menschenbildes, der Ethik seiner Zeit.

Ausführliche Erläuterungen sind der Einheit der Welt gewidmet, der Natur der Him-melskörper, ihrer Belebtheit, dem Seelenempfinden der Erde und des Mondes, dem Licht der Gestirne, ihren Farben, der Reichweite astronomischer Meßinstrumente, Ebbe und Flut, der Qualität der Zeit mit ihrer Prägung durch himmlische Erscheinungen - um nur Beispiele zu nennen und damit Interesse zu wecken. Kepler gibt hier ein Kompendium seines Bildes von der Welt und den Wissenschaften, mithin seiner Weltanschauung und damit elementare Grundsätze für das Verständnis seiner großen astronomischen Werke.

Das Buch ist mit seiner sprudelnden Fülle seiner Gedanken unter den deutschen Schriften Keplers am besten geeignet, in seine reiche Gedankenwelt einzuführen. Das Werk ist aber auch nbesonders geeignet, ein Bild von den geistigen Kämpfen zu vermitteln, die jene unruhige Übergangszeit in Erregung versetzt haben und aus denen heraus das neue Weltbild entstanden ist.

Es ist ein bedeutendes Dokument der Wissenschaftsgeschichte.


Der Astronom, Mathematiker und Philosoph Johannes Kepler gehört zu den bedeutendsten Naturwissenschaftlern des 17. Jahrhunderts. Er trug durch seine Entdeckung der kinematischen Bewegungsgesetze der Planeten zur Vervollkommnung der heliozentrischen Theorie von N. Copernicus bei und leistete bedeutende Beiträge zur Entwicklung der geometrischen Optik sowie zur Herausbildung der Infinitesimalrechnung.

Eine weitere Publikation von Johannes Kepler in der Reihe OSTWALDS KLASSIKER ist Schriften zur Optik


2004, 254 Seiten, kartoniert, Bearbeitung von Jürgen Hamel,

Verlag Harri Deutsch
ISBN 978-3-8171-3295-9

Neu ins Angebot aufgenommen am 11.03.2010

Preis (inkl. Umsatzsteuer, zzgl. Versand): EUR 24.80


Menge:

N.Kopernikus, Über die Umschwünge der himmlischen Kreise



Nikolaus Kopernikus, Über die Umschwünge der himmlischen Kreise
Kopernikus erkannte, dass das geozentrische System für die Vorhersage der Planetenpositionen ungeeignet war. Bereits 1507 griff er deshalb auf die von Aristarchos von Samos überlieferte Idee zurück, statt der Erde die Sonne als ruhendes Zentrum des Planetensystems anzunehmen und erarbeitete das heliozentrische System, auch kopernikanisches System genannt.

Kurz vor seinem Tod 1543 veröffentlichte er sein Gesamtwerk "De revolutionibus orbium coelestium", das die Ergebnisse seiner systematischen Forschungen beinhaltete. Dadurch schuf er nicht nur eine neue astronomische Theorie, sondern beeinflusste das Weltbild der folgenden Zeiten.

Der Band gibt eine neue, kommentierte Übersetzung des 1. Buches, einschließlich der Widmung des Autors an den Papst. Damit werden die Teile des umfangreichen Bandes vorgestellt, die über die Fachwissenschaft hinausgehend bis heute von tiefer Wirkung sind und eines der bedeutendsten Zeugnisse der Kulturgeschichte des Menschen darstellen.

Die Kommentare und das ausführliche Nachwort der Herausgeber tragen dazu bei, den Text einem breiteren Interessentenkreis zugänglich zu machen.

Nikolaus Kopernikus (1473-1543) wuchs als Sohn einer begüterten Patrizierfamilie auf. Nach philosophischen, mathematischen und astronomischen Studien an den Universitäten von Krakau, Bologna und Rom studierte er Medizin und Kanonisches Recht in Padua und Ferrara. Während seines Italienaufenthaltes verkehrte er in humanistischen Kreisen der italienischen Renaissance, las wissenschaftliche und philosophische Texte antiker Autoren und beschäftigte sich intensiv mit Astronomie, vor allem mit den Texten von Regiomontanus. Nach Polen zurückgekehrt bekleidete er lebenslang Kirchenämter und war beruflich vielseitig tätig, unter anderem als Arzt, Verwalter von Kapitelgütern, als Diplomat und als Staatsmann.

2008, 178 Seiten, 1 Abbildung, kartoniert,
Verlag Harri Deutsch
ISBN 978-3-8171-3300-0


Neu ins Angebot aufgenommen am 11.03.2010

Preis (inkl. Umsatzsteuer, zzgl. Versand): EUR 19.80


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Laplace, Darstellung des Weltsystems Band I



Darstellung des Weltsystems Band I -
Bücher 1-3: Von der scheinbaren Bewegung der Himmelskörper / Von der wahren Bewegung der Himmelskörper / Von den Gesetzen der Bewegung von Pierre Simon de Laplace
Pierre Simon de Laplace, Darstellung des Weltsystems Band I
Pierre Simon de Laplaces 1796 erschienenes Buch vermittelt dem Leser einen Zugang zum astronomischen und physikalischen Weltbild an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Die "Darstellung des Weltsystems" bietet einen Einblick in das astronomisch-physikalische Denken im Zeitalter der französischen Revolution.

In den fünf Büchern des Werkes behandelt Laplace zunächst die scheinbaren Bewegungen der Himmelskörper, so wie sie sich dem auf der Erde angesiedelten Beobachter darstellen, um dann zu deren wahren Bewegungen überzugehen, die erst im Zuge der kopernikanischen Revolution zum Durchbruch gelangten. Das dritte Buch handelt von den Newtonschen Bewegungsgesetzen und ihrer Bedeutung für die Physik und Astronomie. Im vierten Buch widmet sich Laplace der Theorie der universellen Schwerkraft. Das fünfte und letzte Buch schließlich gibt einen Abriss über die Geschichte der Astronomie.

Diese Neuübersetzung möchte das Werk dem zeitgenössischen Publikum zugänglich machen. Die Lektüre vermittelt nicht nur einen lebendigen Einblick in das wissenschaftliche Weltbild des Laplaceschen Zeitalters, aus der Hand eines der bedeutendsten Wissenschaftlers überhaupt, sondern sie atmet auch den Geist des Rationalismus und der Aufklärung, die zu jener Zeit die Triebkräfte des intellektuellen Diskurses darstellten.


Die bedeutendsten Beiträge Pierre Simon de Laplaces (1749-1827) beziehen sich auf die Gebiete Himmelsmechanik und Kosmologie, Wahrscheinlichkeitstheorie sowie mathematische Physik. Eines seiner Hauptwerke begründete die Kosmogonie.
Neben Newtons "Principia" wurde Laplaces Werk zum Paradigma der analytischen Physik. Er war Mitglied der Académie des sciences und neben seiner Lehrtätigkeit an der École normale Vorsitzender der Kommission für Maße und Gewichte und beeinflusste damit wesentlich die Einführung des dezimalen Maß- und Gewichtssystems als einer Voraussetzung für die rasche Entwicklung von Handel und Industrie in Frankreich.
Laplace gehörte der materialistisch-atheistischen Strömung an und nimmt in diesem Sinne einen beachtlichen Platz in der französischen Aufklärung ein.
2008, 241 Seiten, 1 Abbildung, kartoniert,

Verlag Harri Deutsch
ISBN 978-3-8171-3301-7


Neu ins Angebot aufgenommen am 11.03.2010

Preis (inkl. Umsatzsteuer, zzgl. Versand): EUR 24.80


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Laplace, Darstellung des Weltsystems Band II



Darstellung des Weltsystems Band II -
Bücher 4-5: Von der Theorie der allgemeinen Schwere / Abriss der Geschichte der Astronomie
Pierre Simon de Laplace, Darstellung des Weltsystems Band II
Pierre Simon de Laplaces 1796 erschienenes Buch vermittelt dem Leser einen Zugang zum astronomischen und physikalischen Weltbild an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Die "Darstellung des Weltsystems" bietet einen Einblick in das astronomisch-physikalische Denken im Zeitalter der französischen Revolution.

In den fünf Büchern des Werkes behandelt Laplace zunächst die scheinbaren Bewegungen der Himmelskörper, so wie sie sich dem auf der Erde angesiedelten Beobachter darstellen, um dann zu deren wahren Bewegungen überzugehen, die erst im Zuge der kopernikanischen Revolution zum Durchbruch gelangten. Das dritte Buch handelt von den Newtonschen Bewegungsgesetzen und ihrer Bedeutung für die Physik und Astronomie. Im vierten Buch widmet sich Laplace der Theorie der universellen Schwerkraft. Das fünfte und letzte Buch schließlich gibt einen Abriss über die Geschichte der Astronomie.

Diese Neuübersetzung möchte das Werk dem zeitgenössischen Publikum zugänglich machen. Die Lektüre vermittelt nicht nur einen lebendigen Einblick in das wissenschaftliche Weltbild des Laplaceschen Zeitalters, aus der Hand eines der bedeutendsten Wissenschaftlers überhaupt, sondern sie atmet auch den Geist des Rationalismus und der Aufklärung, die zu jener Zeit die Triebkräfte des intellektuellen Diskurses darstellten.


Die bedeutendsten Beiträge Pierre Simon de Laplaces (1749-1827) beziehen sich auf die Gebiete Himmelsmechanik und Kosmologie, Wahrscheinlichkeitstheorie sowie mathematische Physik. Eines seiner Hauptwerke begründete die Kosmogonie.
Neben Newtons "Principia" wurde Laplaces Werk zum Paradigma der analytischen Physik. Er war Mitglied der Académie des sciences und neben seiner Lehrtätigkeit an der École normale Vorsitzender der Kommission für Maße und Gewichte und beeinflusste damit wesentlich die Einführung des dezimalen Maß- und Gewichtssystems als einer Voraussetzung für die rasche Entwicklung von Handel und Industrie in Frankreich.
Laplace gehörte der materialistisch-atheistischen Strömung an und nimmt in diesem Sinne einen beachtlichen Platz in der französischen Aufklärung ein.


2008, 236 Seiten, 1 Abbildung, kartoniert,
Verlag Harri Deutsch
ISBN 978-3-8171-3302-4


Neu ins Angebot aufgenommen am 11.03.2010

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