|
Kepler, Was die Welt im Innersten zusammenhält
Artikel Nr. KEP002
Antworten aus Keplers Schriften
Johannes Kepler (1571-1630) suchte sein Leben lang nach den Strukturen und Gesetzmäßigkeiten, die "die Welt im Innersten zusammenhalten" und nach Gottes Schöpfungsplan als "Kosmos" und "körperliches Abbild Gottes" dauerhaft ordnen, lenken und erhalten. Ein erstes Ergebnis ist das Weltgeheimnis, das Anzahl, Größe und Abstände der Planetensphären bestimmt durch die Einbettung zwischen die Platonischen Körper als Bestimmungsgrößen, die letzten Erkenntnisse liefert die Weltharmonik, die nicht nur die harmonikalen Verhältnisse zwischen den Planetenbahnen aufdeckt und das dritte Planetengesetz nachliefert, sondern geometrisch bestimmte harmonische Verhältnisse auch für andere Bereiche des soziokulturellen Lebens aufweist.
Der Band enthält Keplers Werke zum Weltgeheimnis (1596) und zur Weltharmonik (1619, Buch 1 und 5) in der Übersetzung von Max Caspar und sein deutsches Werk zur Astrologie Tertius interveniens (1610, erstmals mit deutscher Übersetzung der lateinischen Passagen) sowie eine ausführliche Einleitung und Begriffserklärungen von Fritz Krafft.
Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis finden Sie in der Detail-Ansicht.
694 S., geb. SU, mit Abbildungen, 12,5 x 20 cm.
ISBN: 978-3-86539-015-8
Marix Verlag, 2005
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Einführung des Herausgebers:
JOHANNES KEPLERS Antworten auf die Frage, was die Welt im Innersten zusammenhält. V
1. JOHANNES KEPLER, eine Biographie im Kontext seiner Zeit V
2. Was die Welt im Innersten zusammenhält. XIII
3. Tertius interveniens: KEPLERS Astrologie. XXVI
4. Glossare
4.1. Verzeichnis heute ungebräuchlicher Fachausdrücke. XLIV
4.2. Verzeichnis veralteter deutscher Wörter bei KEPLER. L
5. Literatur-Hinweise
5.1. Allgemeine Literatur-Hinweise. LII
5.2. Zitierte Literatur. LII
6. Zu den einzelnen Übersetzungstexten. LVIII
Weltgeheimnis / Mysterium cosmographicum (1. Auflage)
Mysterium cosmographicum. 1
Widmung. 5
Vorrede an den Leser. 11
1. Kapitel. Gründe für die Richtigkeit der copernicanischen Lehre, Darstellung der Hypothesen des
COPERNICUS. 18
2. Kapitel. Skizzierung meines Hauptbeweises. 29
3. Kapitel. Wieso zwischen den fünf Körpern zwei Klassen zu unterscheiden sind und inwiefern die Erde richtig eingereiht ist. 38
4. Kapitel. Wieso drei Körper die Erde umgeben und die zwei übrigen innerhalb der Erde liegen. 40
5. Kapitel. Wieso der Würfel der erste der Körper ist und warum er zwischen den obersten Planeten liegt.
41
6. Kapitel. Wieso die Pyramide zwischen Jupiter und Mars liegt. 43
7. Kapitel. Über die Reihe der Körper zweiter Klasse und ihre Eigenschaften. 44
8. Kapitel. Wieso das Oktaëder zwischen Venus und Merkur liegt. 45
9. Kapitel. Die Verteilung der Körper zwischen den Planeten; die gegenseitige Anpassung der Eigenschaften; die aus den Körpern sich ergebende Verwandtschaft zwischen den Planeten. 46
10. Kapitel. Über den Ursprung der ausgezeichneten Zahlen. 49
11. Kapitel. Über die Lage der Körper und den Ursprung des Tierkreises. 50
12. Kapitel. Die Einteilung des Tierkreises und die Aspekte. 53
13. Kapitel. Über die Berechnung der den Körpern ein- und umbeschriebenen Kugeln. 59
14. Kapitel. Hauptzweck des Büchleins; astronomischer Beweis, daß die fünf Körper zwischen den [Planeten-] Sphären liegen. 63
15. Kapitel. Die Verbesserung der Entfernungen und der Unterschied der Prosthaphäresen. 67
16. Kapitel. Eine besondere Bemerkung über den Mond sowie über die stoffliche Beschaffenheit der Körper und der Sphären. 73
17. Kapitel. Eine weitere Bemerkung zum Merkur. 76
18. Kapitel. Über die Unstimmigkeit der aus den Körpern berechneten Prosthaphäresen gegenüber den copernicanischen Zahlen im allgemeinen und über die Genauigkeit der Astronomie. 79
19. Kapitel. Über die speziellen Unstimmigkeiten bei den einzelnen Planeten. 87
20. Kapitel. Über das Verhältnis der Bewegungen zu den Sphären. 92
21. Kapitel. Was aus dem Mangel an Übereinstimmung zu schließen ist. 98
22. Kapitel. Warum sich der Planet um den Mittelpunkt des Äquanten gleichförmig bewegt. 102
23. Kapitel. Über den astronomischen Anfang und das astronomische Ende der Welt sowie über das Platonische Jahr. 105
Ergänzungen (Notae) zum Text der ersten Auflage in der zweiten Auflage
Widmung. 113
Anmerkungen zur früheren Widmung. 119
Anmerkungen zur Vorrede an den Leser. 124
Anmerkungen des Autors zum 1. Kapitel. 127
Anmerkungen des Autors zum 2. Kapitel. 135
Anmerkung des Autors zum 5. Kapitel. 137
Anmerkung des Autors zum 3. bis 8. Kapitel. 137
Anmerkungen des Autors zum 9. Kapitel. 137
Anmerkungen des Autors zum 10. Kapitel. 138
Anmerkungen des Autors zum 11. Kapitel. 138
Anmerkungen des Autors zum 12. Kapitel. 144
Anmerkung des Autors zum 13. Kapitel. 156
Anmerkungen des Autors zum 14. Kapitel. 157
Anmerkung des Autors zum 15. Kapitel. 157
Anmerkungen des Autors zum 16. Kapitel. 158
Anmerkungen des Autors zum 17. Kapitel. 162
Anmerkungen des Autors zum 18. Kapitel. 163
Anmerkungen des Autors zum 19. Kapitel. 165
Anmerkungen des Autors zum 20. Kapitel. 167
Anmerkungen des Autors zum 21. Kapitel. 172
Anmerkungen des Autors zum 22. Kapitel. 174
Anmerkungen des Autors zum 23. Kapitel. 175
Tertius interveniens
Widmung. 181
Register der Materien und Fragen in diesem Büchlein begrieffen. 185
Tertius interveniens. 192
Das I. Argument (Nr. 17-54). 204
Das II. Argument (Nr. 55-99). 248
Das III. Argument (Nr. 100-125). 290
Das IV. Argument (Nr. 126-129). 311
Das V. Argument (Nr. 130-140). 320
Weltharmonik / Harmonice mundi
Widmung. 335
I. Buch. 340
Vorrede. 343
Über die Darstellung der regulären Figuren. 351
II. Buch. 411
Vorrede. 413
Über die Kongruenz der regulären Figuren. 415
III. Buch. 444
Vorrede. 447
IV. Buch. 454
Vorrede mit Begründung der Einteilung. 457
I. Kapitel: Über das Wesen der sinnlichen wie der intelligiblen harmonischen Proportionen. 461
II. Kapitel: Zahl und Beschaffenheit der Seelenvermögen in bezug auf das Harmonische. 481
III. Kapitel: Welches die Arten der harmonischen Dinge sind... 486
IV. Kapitel: Welches der Unterschied ist zwischen den Harmonien in diesem IV. Buch und denen, die im III. betrachtet worden sind. 493
V. Kapitel: Über die Ursachen der wirksamen Konfigurationen, ihre Zahl und die Ordnung der Grade. 501
VI. Kapitel: Welche Verwandtschaft zwischen den Aspekten und den musikalischen Konsonanzen besteht. 526
VII. Kapitel: Epilog über die untermondische Natur und die niederen Seelenvermögen, besonders jene, auf die sich die Astrologie stützt. 536
V. Buch. 568
Vorrede. 571
I. Kapitel: Über die fünf regulären Körper. 575
II. Kapitel: Über die Verwandtschaft der harmonischen Proportionen mit den fünf regulären Körpern. 579
III. Kapitel: Die bei der Betrachtung der himmlischen Harmonien notwendigen Hauptsätze der Astronomie. 584
IV. Kapitel: Worin bei den Bewegungen der Planeten vom Schöpfer die harmonischen Proportionen ausgedrückt sind und in welcher Weise dies geschieht. 595
V. Kapitel: Daß in den Proportionen der scheinbaren Planetenbewegungen (gleichsam für einen Beobachter auf der Sonne) die Stufen des Systems, das heißt die Noten der Tonleiter, sowie die Tongeschlechter Dur und Moll ausgedrückt sind. 610
VI. Kapitel: Daß in den extremen Bewegungen der Planeten in gewisser Weise die musikalischen Modi oder Tonarten ausgedrückt sind. 616
VII. Kapitel: Daß es Gesamtharmonien aller sechs Planeten gleichsam als gemeinsame vierfache Kontrapunkte gibt. 617
VIII. Kapitel: Welche Planeten in den himmlischen Harmonien den Diskant, den Alt, den Tenor oder den Baß vertreten. 624
IX. Kapitel: Daß die Exzentrizitäten bei den einzelnen Planeten ihren Ursprung in der Vorsorge für die Harmonien zwischen ihren Bewegungen haben. 626
X. Kapitel: Epilog mit Mutmaßungen über die Sonne. 674
Preis (inkl. Umsatzsteuer, zzgl. Versand): EUR 15.00
|
|
|
|
|
|
|
|